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Gast in Ca GiancaMit Baby in Ligurien Von: Bethge, Ines Der erste Urlaub am Meer fÝr unsere Tochter Leoni. In Ligurien ist sie acht Monate alt geworden. Wir haben uns eine hÝbsche Ferienwohnung in einem Olivenhain gemietet: Ca Gianca 2 - Diano San Pietro (Besta) - Imperia.
Wichtig war uns der Balkon mit Blick Ýber das Diano San Pietro Tal bis hin auf das Meer bei Diano Marina und der Garten. Denn mit Baby war uns klar, dass wir abends Ýber den Schlaf von Leoni wachen werden, konnten aber so gemÝtlich bei einem Glas vino rosso unter dem ligurischen Sternenhimmel sitzen. WÄhrend wir morgens gefrÝhstÝckt haben, lag Leoni auf einer Decke bei uns und hat mit den TausendfÝsslern gespielt - wir mussten nur aufpassen, dass sie die Krabbeltiere nicht isst. Das Wetter war prima sommerlich warm, obwohl wir erst Mitte September Urlaub machen konnten. Leoni hatte viel Spass beim Bad im salzigen Meer und beim Spiel am Strand. Damit unser Baby nicht in der schÆnen Sonne gegrillt wird, haben wir immer tagsÝber einen Ausflug ins Hinterland gemacht und sind immer erst abends ans Meer gefahren.
So waren wir in der mittelalterlichen Hexenstadt Triora, wo wir auch sehr lecker mittags gegessen haben. Dann waren wir bei Roccheta Nervina, hier gibt es einen Flusslauf mit vielen Gumpen. Wenn man etwas entlang des Flusses wandert kommt man zu einem wunderschÆnen ausgespÝlten Becken, das zum Baden einlÄdt. Es werden auch Canyoning-Touren angeboten. Einmal haben wir einen Tagesausflug zu den Cinque Terre gemacht. Sehr hÝbsch, wie die fÝnf kleinen FischerdÆrfer an den Klippen hochklettern. Von Manarola nach Riomaggiore sind wir auf der kinderwagentauglichen "Via dell'Amore" gelaufen. Auch in das Arrosciatal sind wir gefahren, um die WasserfÄlle zu besuchen. Die waren natÝrlich im Herbst nicht so gewaltig, wie im FrÝhjahr, dafÝr hatten wir bei unserem Abstecher in den Buchenwald von Rezzo ein prÄchtiges herbstliches Farbenspiel.
Es war ein ganz herrlicher Urlaub! Ligurien bietet fÝr jeden etwas: Badespass am Meer, sowie Wandern und Besichtigungen in den verschiedenen TÄlern des Hinterlandes. Zwischendurch kann man sich Ýberall mit den heimischen KÆstlichkeiten stÄrken. Und es stimmt: Italiener sind wahnsinnig Kinderfreundlich. Immer wenn wir irgendwo hinkamen ist sofort ein netter Mensch auf sie zugestÝrmt, hat auf sie eingequasselt und an ihr herumgezupft. Das Einzige was wir verstanden haben war "Che bella!" und "Ciao Bimba!" - Leoni hat's mit freudigem Gequitsche gefallen.
Wenn die Leoni grÆúer ist mÝssen wir wieder hinfahren, dann kann sie alles selber ohne Kinderwagen oder TragesÄckchen erkunden. Gast in Ulivo di Sempre VerdeSehr geehrter Herr Cocca, wir sind mit dem Flugzeug in Nizza gelandet, von dort dauerte es eine gute Stunde bis wir nach einer abenteuerlichen Fahrt die Piazza von Torria erreichten. Doch fÝr einen Westfalen sollte das schwierigste StÝck der Straúe noch kommen.. Doch als wir auch das "Ýberstanden" hatten, erwartete uns eine freundliche Wohnung in herrlicher Lage mit einem grandiosen Ausblick. Stundenlang saúen wir auf der groúen Terrasse und konnten uns nicht satt sehen: Auf der einen Seite der Blick durchs Tal bis aufs Wasser des Mittemeeres, auf der anderen Seite die schneebedeckten Wipfel der Alpen, dazwischen malerische DÆrfer wie aus dem Bilderbuch, Oliven- und andere BÄume, Weinreben, GemÝsegÄrten, Trockenmauern, die von zahlreichen Eidechsen (auch denen von der "roten Liste") und anderem Getier bewohnt werden, schmale Pfade, frei laufende Ziegen auf dem Berg, viele bunte Blumen. Die Glocke der kleinen Kirche schlÄgt die Stunde, VÆgel, Kuh- und Ziegenglocken, selbst der Wind und der Regen (Ja, wir haben auch das seltene Naturereignis des Regens erleben dÝrfen) klangen anders als zuhause. Die vielen neuen GerÝche waren uns fremd, und wer hat schon einen Feigenbaum im Garten. Die EindrÝcke kann ich gar nicht alle wiedergeben. Diese Ruhe, die EindrÝcke ...wir waren wie berauscht. Aber auch der Ausflug Ýber Colle de San Bartoloeo und von da weiter Ýber den Pass durch Carpasio zeigte wieder eine andere Landschaft, auch da diese Ausblicke, dieser steile Anstieg der nahtlos in einen steilen Abstieg mit ganz anderer Vegetation, ganz anderen HÄusern, anderen DÆrfern, anderer Bewirtschaftung Ýbergeht . . . . oder nach Bussana Vecchia . . . . San Remo . . . .Imperia . . . . Diano Marina . . . .Monaco . . . FÝr einen Westfalen waren allerdings die Fahrstrecken aufgrund des "besonderen Straúenzustandes" und der "besonderen Fahrweise" der Einheimischen ziemlich anstrengend. ;-) Nicht unerwÄhnt lassen darf ich Milko, den Vermieter, nachdem er uns an der Piazza mit seinem Roller abgeholt hat, leitete er uns zu der Wohnung, Ýbergab die SchlÝssel, zeigte uns die Wohnung. Nachdem wir eingezogen waren, Ýberraschte er uns mit selbstgemachter leckerer Marmelade und einer Flasche OlivenÆl, einige Tage spÄter sogar mit einem selbstgemachten Kuchen! Bei irgendwelchen WÝnschen oder Fragen war er immer zur Stelle, ja er gab sogar seine Handynummer, damit wir ihn im Notfall erreichen konnten (der aber Gottseidank nicht eingetreten ist). War mehr als ich erwartet hatte. Vielen Dank fÝr diese EindrÝcke. Rainer Nibbeling Gast in Casetta VarcavelloEin unvergesslicher Urlaub Von: Familie Sanden liebe familie cocca, ehrlich gesagt wollten wir ihnen schon nach unserem urlaub ein kleines dank-mail schreiben, aber der alltag holte uns wieder ein. schon die idyllische lage der fewo im "centro storico" von varcavello in mitten der kleinen gÄsschen lieú unseren urlaub unerwartet erfreulich beginnen. sowohl die ausstattung und sauberkeit der wohnung, wie auch der wunderschÆne ausblick lieú uns vom ersten moment an urlaubsgefÝhle verspÝren. die freizeitanregungen, die uns bei Ýbergabe der wohnung empfohlen wurden, konnten wir leider nicht alle wahrnehmen, aber was wir erlebt haben, bleibt fÝr immer unvergeúlich, z.b.whalewatching (bild) und der besuch der cascina rio rocca (bild), wo wir aufs feinste verwÆhnt wurden. bei dieser gelegenheit auch herzliche grÝúe an rio rocca und seine frau. wir freuen uns jetzt schon auf unseren nÄchsten urlaub bei ihnen und hoffen auf wieder eine sooo schÆne unterkunft und betreuung. herzliche grÝúe und tausend dank ilze&jean-marc sanden Gast in Agriturismo Trinkeri CamomillaDie Eroberung der Olivenriviera (Text: B. Hartnagel;) Man kennt das aus Deutschland: Du suchst irgend eine Strasse mit Namen Hugo- Schneider- Weg oder so und fragst dich, wer zum Himmel ist Hugo Schneider? Und dann stehst du an der Strassenecke und liest das kleine Schildchen unter dem Strassennamen: Vorbesitzer des GelÄndes - ach so! Wenn man bei Imperia Ost unter einer dieser WahnsinnsbetonbrÝcken der Autostrada Richtung Gemeinde Dolcedo in die Olivenberge des Fluú-Tales abbiegt, um einen Flecken namens Bellisimi anzusteuern, erwartet der leidliche Kenner des Italienischen natÝrlich eine besonders schÆne Ortschaft -was sich auch durchaus nicht als falsch erweist. Nach ein paar Tagen in der Dolcedo-Region weiss man dennoch, dass es viele, viel schÆnere BergdÆrfer dort gibt. Da haben die Leute von Bellisimi aber RiesenglÝck gehabt, dass dies ærtchen nun den Namen der einst reichsten Familie der Gegend tragen darf. Signore Bellisimi, Ihr 2-Straúen-Dorf ist nicht die Perle der Olivenriviera, aber ein prima Start- und Zielpunkt, um abseits drÆhnenden Tourismus und doch so nahe zu den Flanier- und Badeorten der Blumenriviera diese Kulturlandschaft zwischen Imperia und Veintemiglia fÝr sich zu entdecken. Auf einer KÝstenlÄnge von vielleicht 100 Kilometern reiht sich Tal an Tal, in denen sich die Wasser aus den ligurischen Bergen in das Mittelmeer ergieúen: Ýberall Olivenhaine ,-wÄlder, -plantagen (Bild 1).
Bild 1 Was nun braucht der Entdecker in seinem Tornister? Wir empfehlen auf jeden Fall die festen Wanderstiefel fÝr Sie und Ihn, die sommerleichten TrÄgerkleidchen fÝr Sie, SonnenglÄser fÝr beide. Ein bisschen Insektenabweisungscreme wÄre durchaus nicht verkehrt, denn der eine oder andere liebliche Flusslauf wÄhrend der Eroberungstour ist gern auch Heimat der kleinen Stecherlinge. Lassen Sie Ihn ruhig einen kleine Rucksack aufschnallen - vielleicht mit Wasserflasche, 2 äpfeln, 3 Keksen, einem Fernglas und einer handlichen Kamera.
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Bild 3 Die sind so erotisch aromatisierend(Bild 3), dass Er und Sie sich natÝrlich mit KÄse und Oliven (!), Brot und dem FlÄschchen Rotwein ein PlÄtzchen neben dem AnglerkÆnig(Bild 4) der Hafenflaniermeile des Imperia-Stadtteils Ognelia suchen und sich in die spÄten Abendstunden hineintrÄumen(Bild 5).
Bild 4 Ja, Eselpfade und Terrassenlandschaften mit Millionen von Steinen von Menschenhand geformt. Esel kann man hier und da noch besichtigen, aber der moderne Mensch vor allem die Spezie Olivenbauer- bewegt sich nun motorisiert auf abenteuerlichen Fahrzeugen, die den Bedingungen der Eselpfade angepasst wurden. Wir fragen uns auf den Touren dennoch, wie die Bauern manche tollkÝhnen Pfade in den Olivenpflanzungen bewÄltigen.
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Bild 6 Angekommen in den alten SteingewÆlben des StÄdtchen Dolcedo (Bild 7) trinken wir im StraúencafÈ eine kÆstliche Naturlimonade, verpassen den Bus natÝrlich, weil dieser erst in 4 Stunden wieder die Serpentinen Richtung Bellisimi erklimmt und setzen uns also an die Kreuzung am Ortseingang.
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Bild 8 |
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